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21.Kapitel

~Bad Shins Sicht~

Nachdem ich mich ausgibig von den Eskapaden der letzten Tage erholt habe - Ich hoffe ihr erinnert euch noch daran, dass ich von Lara fertig gemacht worden bin, ansonsten ist mir das auch egal! - habe ich meine Suche fortgesetzt. Ich weiß nämlich nun, dass Lara nicht meine bessere Hälfte sein kann... Ich habe für einen Augenblick in ihre Gedankenwelt gesehen und musste feststellen, dass sie nicht das ist, wonach ich gesucht habe... Aber jetzt bin ich auf dem besten Wege es zu finden...
Ich bin gerade an der Quelle, die diese Sekte, die mich erschaffen haben, von denen übrigens nicht mehr viel übrig ist, was hier viel zu selten erwähnt wird, als Kraftquelle missbraucht haben. Aber nun ist sie zerstörrt und ich denke, ich weiß, wer es war. Wie gesagt, ich bin auf dem besten Wege, ES zu finden. Also meine bessere Hälfte. Ich bin mir sicher, dass er oder sie, oder wie auch immer, wieder zu den Affen gestoßen ist. Denn neuerdings sehe ich Bilder, die nicht aus meinen Erinnerungen stammen...
Jetzt müsste ich mich mal entscheiden, in welche Richtung ich gehe...
Rechts? Links? Grade aus?
Ich entscheide mich für Links, weil ich glaube, dass dort die Lösung meines Problems liegt...
Ich laufe und laufe, und spüre, wie ich der Quelle der Magie, die diese Affen irgendwie um sich herum haben, näher kommt. Oder so ähnlich. Jedenfalls bin ich auf dem richtigen Weg. Ich werde sie vernichten und dann steht mir nichts mehr im Weg, die Welt zu vernichten.
Nach einer Weile, in der ich stur gerade aus laufe, komme ich auf einen Parkplatz. Es ist dunkel, sehr dunkel, was natürlich daran liegt, dass ich es so will...
Der Van der Affen steht dort. Ich bin an meinem Ziel angekommen. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wer meine bessere Hälfte ist...
Aber irgendwie sehe ich niemanden, außer einen blonden Jungen, der definitiv vorher nicht dabei gewesen ist. Und er sieht mir ziemlich ähnlich... Oder besser gesagt; ich sehe ihm ähnlich.
Ich gehe auf ihn zu, er bemerkt mich nicht; wird er aber spätestens dann tun, wenn ich ihn töte...
Ich stehe nun direkt hinter ihm... Vielleicht sollte ich mal auf mich Aufmerskam machen. Ich räuspere mich. Er dreht sich um und sieht mich mit großen Augen an.
Ich verschwende keinen Augenblick mehr, packe ihn am Hals und hebe ihn hoch, drücke zu. Er sieht mich ängstlich an, versucht aber nicht, sich zu wehren. Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich dachte, ich würde auf heftigen Widerstand treffen. Was auch sehr setlsam ist; keiner der Anderen ist da, um ihm zu helfen. Ich finde es wirklich mehr als merkwürdigt... Nicht, dass das hier eine Falle ist. Das fände ich nicht so nett.
Ich drücke fester zu, und noch immer wehrt er sich nicht. Er schließt lediglich schmerzverzehrt seine Augen... So macht das aber gar keinen Spaß. Ich will wenigstens, dass er schreit, oder um sein Leben bettelt... Aber er tut nichts dergleichen.
Selbst, als ich noch fester zupacke, schreit er nicht und wehrt sich nicht. Er zappelt zwar, aber er tut nichts, um sich zu befreien. Ich will nicht, dass er nichts tut...
Er fängt langsam an, seltsame Geräusche zu machen... Kein Wunder, er bekommt ja auch keine Luft mehr, aber er schreit noch immer nicht...
Sein Gesicht ist schmerzverzehrt und Tränen laufen ihm über die Wange. Ich weiß nicht, was mit mir los ist, aber ich kann das nicht mit ansehen...
Letztendlich lasse ich ihn los. Er fällt auf den Boden, und bleibt dort hocken. Er schnappt nach Luft, wie ein Fisch, der nicht mehr im Wasser ist... Ich kann kaum glauben, was ich im Moment fühle... Es ist sowas wie... wie Mitleid. Ich schüttle den Kopf und räume fürs erste das Feld. Das ist mir zu viel...
20.10.07 11:05
 


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